Ihr wart gerade noch shoppen und schon wieder ist Hochwasser angesagt? Du hast das Gefühl, dass du deine Kinder mit Dünger fütterst und dabei bekommen sie nicht mal Fruchtzwerge? Was machst du nur mit den ganzen Klamotten, die schon nach kurzer Zeit nicht mehr passen? Flohmärkte sind für dich keine Option, denn die wären nicht nur für die Kids eine Qual. Zum Glück gibt es ja im Internet viele Möglichkeiten, Kinderkleidung zu verkaufen. Ob auf Seiten wie Mamikreisel zum Tauschen und Verkaufen anbieten, anderen die Arbeit überlassen oder dabei noch etwas Gutes tun – wir haben die besten Möglichkeiten für dich rausgesucht.

Willst du meins, dann nehme ich deins

Mamikreisel ist unter Müttern wohl die erste Anlaufstelle. Falls du die Seite oder App (für iOS und Android) noch nicht kennst, hier eine kurze Erklärung: Wie auch auf Kleiderkreisel kannst du hier Kinderkleidung verkaufen, kaufen und tauschen. Wenn du das rosa Glitzerkleid von Oma jetzt doch nicht so toll findest, wie du es damals vorgespielt hast, kannst du es hier gegen ein Paar praktische Strampler tauschen.

Dabei ist natürlich etwas Verhandlungsgeschick gefragt. Denn die Auswahl und damit die Konkurrenz ist auf Mamikreisel inzwischen recht groß. Wenn dir also eine etwas übersichtlichere und weniger bekannte Alternative lieber ist, dann schau dich doch mal auf Kleiderkorb um: Die Seite und die App (für iOS und Android) nutzen dasselbe Prinzip, allerdings ist Kleiderkorb nicht nur auf Kinder und werdende sowie stillende Mütter fokussiert. Dafür können Mamas und Papas hier vielleicht noch etwas Hübsches finden.

Frau beim Kinderkleidung ausmisten für Mamikreisel.Blend Images - Inti St Clair / Getty Images
Taugt das noch oder kann das weg? Ob für Mamikreisel oder Shpock – erstmal heißt es ausmisten.

Gleich ums digitale Eck: der Kinderflohmarkt online

Du hast keine Lust, immer alles extra einzutüten und zur Post zu bringen? Prima! Dann sind digitale Flohmärkte deine erste Wahl. Der bekannteste unter ihnen ist eBay Kleinanzeigen. Hier kannst du Angebote anhand eines Suchradius eingrenzen und direkt persönlich abholen. Der Haken: Auf eBay gehen deine Kindersachen eventuell schnell in der Masse unter. Erhöhe deine Verkaufschancen doch mit der etwas weniger bekannten Plattform Shpock. Auch hier kannst du auf der Website oder mit der kostenlosen App (für iOS und Android) Kindersachen und mehr zum Verkauf anbieten. Vorteil beider Anbieter ist, dass keine Verkaufs- und Einstellungsgebühren anfallen.

Aber warum nutzt du nicht einfach die Plattform, die du sowieso täglich besuchst? Nämlich Facebook. Hier gibt es diverse lokale und nationale Gruppen, in denen du alles Mögliche verkaufen kannst – und natürlich auch Kinderkleidung. In lokalen Gruppen kannst du außerdem zu einem privaten Flohmarkt bei dir zu Hause einladen. So musst du den ganzen Kram nicht erst irgendwo hinkarren – und vielleicht lernst du noch andere nette Mütter kennen.

Second Hand? Lass das mal die anderen machen!

Als Mutter ist dein Tag schon stressig genug. Wenn du auf den üblichen Plattformen Kinderkleidung anbieten willst, kommt noch zusätzliche Arbeit auf dich zu. Du musst erst schöne Fotos machen, dann die Artikel beschreiben sowie Nachrichten hin und her schicken, bis du sie endlich gut verpackt zur Post bringst. Puh, ganz schön anstrengend! Doch auch hierfür gibt es eine Lösung. momox kauft Second-Hand-Kleidung von Erwachsenen und Kindern an. Wenn du etwas verkaufen willst, musst du nur angeben, um welches Kleidungsstück es sich handelt und von welchem Hersteller es ist. Du siehst sofort, wie viel dir momox dafür zahlt. Die ausgewählten Artikel kannst du dann versandkostenfrei in einem Paket versenden.

Genauso macht es PERCENTIL. Der Second Hand Store fokussiert sich nur auf Kleidung, Schuhe und Accessoires und bietet sie auf seiner Seite direkt wieder zum Kauf an. Hier bestellst du einfach einen Kleidersack, packst mindestens 20 Teile hinein, schickst ihn kostenlos ab und erhältst einen 30-€-Gutschein für den Shop. Natürlich erzielst du hier kleinere Gewinne als auf anderen Plattformen. Dafür sparst du dir jede Menge Zeit und vor allem Nerven.

Und noch ein kleiner Tipp: Auch mit Zoxs kannst du das momox-Prinzip nutzen und Kinderbücher wie auch Spielzeug verkaufen.

Zwei Frauen verpacken Second Hand Kleidung.Kris Ubach and Quim Roser / Cultura / Getty Images
Beim Verpacken von Second Hand Klamotten können alle helfen.

Kinderkleidung abgeben und das Karmakonto aufladen

Warum eigentlich unbedingt alles verkaufen? Wenn du einfach mal etwas Gutes tun willst, findest du online viele Anlaufstellen. Ob Kleidersammlungen, Organisationen oder Firmen – sie alle kümmern sich darum, dass getragene Kleidung nicht als Putzlappen endet. Zwei Tipps hätten wir für dich, falls du gerade etwas suchfaul bist. Kleidung, die noch richtig gut aussieht, kannst du an Oxfam spenden. Nutze den Shop-Finder und bringe deine Sachen einfach zum Shop in deiner Nähe. Diese werden vor Ort verkauft und der Erlös geht an Projekte, die Menschen auf der ganzen Welt helfen.

Wenn die Sachen nicht mehr ganz so gut in Schuss sind, kannst du sie bei H&M abgeben. Hier werden sie upcycelt oder recycelt. So tust du was Gutes für die Umwelt. Und es gibt noch eine kleine Belohnung obendrauf: Du erhältst einen Gutschein für deinen nächsten Einkauf.

Du siehst: Bis deine Kinder endlich mit dem Wachsen aufhören, kannst du bestimmt jede Möglichkeit einmal ausprobieren. Dann merkst du schnell, ob sich die Mühen beim Verkaufen von Kinderkleidung lohnen und welche Marken auf den jeweiligen Portalen der Renner sind. Wir drücken dir auf jeden Fall die Däumchen, dass du alles loswirst!