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Einmal WG, immer WG? Wenn es um Partys und durchzechte Nächte geht bestimmt. Aber manchmal nerven selbst die coolsten Mitbewohner und man will am liebsten ausziehen. Spätestens dann, wenn der Kühlschrank leer ist, das Klo nicht geputzt wird oder wildfremde Menschen in deinen Klamotten am Frühstückstisch hocken. Damit man für jede Situation bestens gewappnet ist, haben wir einige Tipps auf Lager. Mit diesen praktischen WG-Apps, smarten Gadgets und hilfreichen Websites könnt ihr euer WG-Leben aufs nächste Level bringen. Damit so schnell keiner mehr auszieht.

5 WG-Apps, an denen keiner vorbeikommt

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Die erste App hört auf den schicken Namen Flatastic (für iOS und Android). Hier habt ihr die absolute Kontrolle über alle möglichen Problemquellen. Die kostenlose App beinhaltet nämlich vier wichtige Bereiche, die das gesamte WG-Leben angenehmer gestalten. Als Erstes könnt ihr eure Ausgaben im Blick halten und seht auch sofort, wer wem gegebenenfalls noch etwas schuldet. Dann gibt es den digitalen Putzplan, in dem ihr alle Aufgaben übersichtlich verteilen könnt – inklusive Erinnerungen, sollte es mal jemand vergessen haben. In der gemeinsamen Shopping-Liste könnt ihr erkennen, ob der Kühlschrank noch voll ist, Klopapier fehlt oder der Getränkevorrat zur Neige geht. Und last but not least könnt ihr über „Shouts“ Nachrichten mit euren Mitbewohnern teilen und habt quasi euer eigenes WG-Intranet. Flatastic wurde übrigens wirklich von drei Studenten entwickelt, die schon in diversen WGs von Berlin bis Melbourne gelebt haben. Die App hat den Praxis-Test also schon überstanden.

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Falls ihr eine Multikulti-WG seid, dann sollte OurHome (für iOS und Android) eure erste Wahl sein. Die englischsprachige App ist ebenfalls kostenlos und hilft euch ähnlich wie Flatastic Putzpläne und Einkaufslisten zu erstellen und zu organisieren. Da die App ursprünglich auf Familien ausgerichtet wurde, kommt das Design vielleicht etwas ungewohnt daher. Dafür gibt es aber viele nützliche Tools wie einen gemeinsamen Kalender oder ihr werdet mit Punkten belohnt, wenn ihr zugewiesene Aufgaben erledigt habt. Das spornt zusätzlich an, den Putzplan etwas ernster zu nehmen. Und vielleicht muss der Verlierer ja die nächste Party schmeißen? Oder dem Gewinner ein leckeres Essen kochen?

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Wenn euer Problem hauptsächlich die Organisation ist und alle durch Beruf oder Studium zu sehr belastet sind, dann ist Wunderlist (für iOS, Windows und Android) die Antwort. Hier könnt ihr kostenlos To-do-Listen aller Art anlegen und sie in verschiedene Kategorien einordnen. Zum Beispiel könnt ihr private Filmlisten, einen gemeinschaftlichen Putzplan oder eine Lektüreliste fürs Studium abspeichern. Die Listen könnt ihr mit euren Mitbewohnern teilen und die Aufgaben zwischen Handy, Tablet und Computer synchronisieren. Außerdem könnt ihr den Listen Kommentare, Fotos und andere Dateien anhängen. So organisiert, könnt ihr euer WG-Leben bestimmt entspannter genießen.

Einkaufen mit Bring! AppJohner Images / Getty Images
Mit Bring! ist euer WG-Kühlschrank immer voll.
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Einkaufen ist nicht jedermanns Sache. Und gerade bei mehreren Leuten kauft man schnell etwas doppelt oder noch schlimmer: vergisst das Wichtigste. Bring! (für iOS und Android) löst dieses Problem mit smarten Einkaufslisten. Selbstverständlich kannst du sie mit deinen Mitbewohnern jederzeit teilen, aber es geht noch viel mehr. Denn ihr erhaltet persönliche Kaufempfehlungen, aktuelle Angebote, Tipps für bewusstes Einkaufen und ihr könnt sogar Zutaten aus bekannten Rezept-Datenbanken und Blogs importieren. In Berlin und München kann man sich den Einkauf sogar schon direkt nach Hause liefern lassen. Die Liefergebühren liegen dabei je nach Lieferzeit zwischen 0 € und 6,99 €. Aber vielleicht gibt es diese Option auch bald bei euch. Dann habt ihr noch mehr Zeit, euch aufs Studium oder andere Dinge zu konzentrieren.

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Vielleicht kennt ihr ja folgendes Szenario: Anna hat Tim 10 € geliehen. Lars schuldet Tim wiederum noch seinen Anteil für die letzte Party und haben eigentlich alle schon die Miete bezahlt? Wie soll man da noch den Überblick behalten? Ganz einfach: mit Tabbt (für iOS und Android). Der Tipp für alle, die keine Lust auf einen großen Kassensturz am Monatsende haben. Denn hier könnt ihr eure Ausgaben eintragen und die anfallenden Kosten untereinander aufteilen. Für die Bezahlung könnt ihr ganz einfach euer Bankkonto oder auch PayPal hinterlegen und mit wenigen Klicks ist alles erledigt. So sieht perfektes WG-Banking ohne Wenn und Aber aus.

 

 

5 Gadgets, die das WG-Leben schöner machen

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Bestimmt gibt es ihn oder sie auch in eurer WG: den oder die Mitbewohner/in, der/die immer alles verliert. Spätestens beim Wohnungsschlüssel betrifft es euch plötzlich alle und es kann ganz schnell teuer werden. Deshalb ist hier der ultimative WG-Tipp für Vergessliche: ein Smart Lock, wie z. B. von Nuki. Dieses öffnet eure Wohnungstür per Handy. Die smarten Schlüssel könnt ihr übrigens nicht nur unter den Mitbewohnern aufteilen, sondern auch einmalig für Freunde freischalten. So müssen Gäste, die vielleicht zu früh ankommen, nicht unnötig vor der Tür warten. Das Schloss ist ab 299 € erhältlich. Klingt erst mal teuer, aber wer mal samstagnachts den Schlüsseldienst rufen musste, weiß, dass es sich lohnt.

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Smart-Home-Produkte waren für euch bisher eher eine unnötige und teure Spielerei? Dann solltet ihr mal über smarte Thermostate nachdenken, mit denen ihr ganz leicht Energie, Kosten und euch auch noch Streitereien (er)sparen könnt. Denn sich mit mehreren Leuten auf die passende Temperatur zu einigen, ist manchmal gar nicht so einfach. Die einen frieren noch im Sommer, während es den anderen eigentlich immer zu warm ist. Mit smarten Thermostaten wie von tado gehören diese Diskussionen der Vergangenheit an. Denn damit könnt ihr die Temperatur in jedem Raum individuell regeln und sogar von unterwegs per App steuern. Die Vorlesung ist bald vorbei? Dann könnt ihr aus dem Hörsaal schon mal online vorglühen, damit es zu Hause kuschelig warm ist, wenn ihr ankommt.

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Ein anderes, immer wiederkehrendes leidiges Thema im WG-Leben ist das Putzen. Mit der richtigen App wisst ihr zwar, wann ihr dran seid. Doch bis dahin kann ein kleiner Helfer schon mal für mehr Sauberkeit in eurer Wohngemeinschaft sorgen: Ja, genau, von einem Saugroboter ist die Rede. Die kleinen Helfer sind emsig in der ganzen Wohnung unterwegs und kommen sogar in die hintersten Ecken, die ihr vielleicht vergessen würdet. Manche schicken sogar Live-Bilder ans Handy, um zu zeigen, dass alles blitzesauber ist. Ein witziges Zusatz-Tool, das ihr natürlich nicht nutzen solltet, um eure Mitbewohner auszuspionieren.

Überall in Wohngemeinschaften surfenJulieanneBirch / E+ / Getty Images
Surft, wo immer ihr wollt, mit Powerline Adaptern.
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Eure WG ist flächenmäßig relativ groß? Dann kann es schon mal Probleme mit dem WLAN geben. Wenn sich nicht alle immer um den Router versammeln wollen, dann gibt es diesen praktischen Tipp für euch: Powerline-Adapter. Diese verstärken das WLAN-Signal und bringen das Internet bis in den letzten Winkel. Die Installation ist dabei kinderleicht: Einfach in die Steckdose stecken und lossurfen.

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Nicht zu vergessen bleiben aber auch Pflanzen, die es im WG-Leben wirklich schwer haben. Zum Glück gibt es auch hierfür eine smarte Lösung: den Parrot Pot. Ein smarter Blumentopf, der genau weiß, wann eure Kräuter, Blumen oder Zimmerkürbisse Wasser brauchen. Das gibt er aber nicht als Reminder an euch weiter, sondern bewässert kurzerhand selbst. Immer zur perfekten Zeit und ohne dass ihr einen Finger krumm machen müsst. Auch wenn der Parrot Pot seinen Preis hat (ab 59 €), so hilft er doch die WG ein kleines Stück grüner zu machen. Wer allerdings lieber selbst gießt und sich das Geld sparen möchte, sollte die Gardenia App (kostenlos für iOS und Android) testen. Sie erinnert euch ans Gießen und hat einige Tipps auf Lager.

5 Websites, die das WG-Leben einfacher machen

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Hin und wieder passiert es dann leider doch. Ein Mitbewohner verlässt die heißgeliebte WG. In diesem Fall steht ihr vor der schwierigen Aufgabe, einen würdigen Nachfolger zu finden. Wenn ihr im Freundeskreis oder im Semester niemanden kennt, dann solltet ihr euch online auf die Suche machen. Auf Seiten wie wg-gesucht.de oder studenten-wg.de könnt ihr eure WG anbieten oder durch die Gesuche der Bedürftigen stöbern. Außerdem erhaltet ihr hier Infos rund ums Thema Wohngemeinschaften, Mietrecht und vieles mehr. Wer allerdings keine Lust hat, dass das Telefon ständig klingelt oder das E-Mail-Fach überquillt, der sollte sich mal WGcast ansehen. Hier könnt ihr online eure Bewerber sortieren und eine Vorauswahl treffen.

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Für alle Reiselustigen oder alle, die mal etwas Abstand von den Mitbewohnern brauchen, ist ein Urlaub perfekt. Doch leider geht das schnell ins Geld. Aber warum nicht einfach das Zimmer tauschen? Mit Home Exchange ist das ganz einfach. Du registrierst dein Zimmer auf der Seite, suchst dir ein schönes Ziel irgendwo auf der Welt aus und schickst eine Anfrage. So kannst du neue Orte und Kulturen in einem privaten Umfeld erkunden und sparst dir die Hotelkosten. In der gleichen Zeit bezieht dein Tauschpartner dein Zimmer. Bezahlt wird hier mit sogenannten GuestPoints. Diese verdient ihr euch, wenn ihr nur Gastgeber seid und kein Tausch stattfindet. Zusätzlich fallen noch 10 € pro Nacht an oder ihr zahlt 130 € pro Jahr und genießt unbegrenzt viele Tausche ohne Zusatzkosten.

WG-Party ChaosCaiaimge/Paul Bradbury / OJO+ / Getty Images
Nach WG-Partys hilft auch kein Putzplan mehr.
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Was wäre das WG-Leben ohne Partys? Nur passieren die manchmal spontaner, als einem lieb ist. Und wenn man nicht genügend Getränke am Start hat, ist jede Party schneller zu Ende, als man „Tschüss“ sagen kann. Hier sind spezielle Lieferdienste die Retter in der Not. Sie bringen den heiß begehrten Nachschub und liefern meistens sogar kostenlos innerhalb von zwei Stunden bis in die Wohnung. Da es noch keinen deutschlandweiten Anbieter gibt, müsstet ihr euch für eure Stadt selber informieren. In Frankfurt gibt es zum Beispiel Wassermann, in Stuttgart Getränke Kelemidis oder in Düsseldorf Flaschenpost. Da sagen wir an dieser Stelle: Prost!

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Was steht nach jeder Party an? Richtig! Das Saubermachen. Wenn euch das zu anstrengend ist oder auch die Putzpläne regelmäßig ignoriert werden, könntet ihr über eine Putzfrau nachdenken. Auch diese ist ganz einfach online zu finden, wie zum Beispiel auf Helpling oder BOOK A TIGER. Hier findet ihr detaillierte Angebote und Bewerber-Profile. Der Kundenservice hilft euch zudem bei Fragen oder Problemen. Wenn ihr zusammenschmeißt, ist es plötzlich gar nicht mehr so teuer. Und ihr habt keinen Stress mehr mit Staubsaugen und Kloputzen. Ein Luxus, den man sich vielleicht gerne leistet.

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Jeder Studierende oder Auszubildende hat es bestimmt schon einmal – der Tag oder die Tage am Monatsende, an denen es nur noch Nudeln oder Reis gibt. Doch das muss nicht sein. Mit Omas 1 Euro Rezepte könnt ihr jede Menge Gerichte entdecken, die nicht nur billig sind, sondern auch noch schmecken. Bei jedem Rezept seht ihr direkt, was ihr für die Zutaten ausgeben müsst und wie viele Personen ihr damit satt bekommt. Oma ist eben doch die Beste.

anandaBGD / E+ / Getty Images
So kommt das Entertainment in einer Wohngemeinschaft nicht zu kurz.

5 Tipps, die das WG-Leben billiger machen

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Ein großer Vorteil von Wohngemeinschaften ist es, alles, ja wirklich alles teilen zu können. Und gerade beim wichtigen Thema der Unterhaltung kann man so einiges sparen. Bei Spotify gibt es beispielsweise den Premium Family Tarif. Hier könnt ihr den Account mit bis zu sechs Personen nutzen und zahlt monatlich schlappe 14,99 €. Wenn ihr eher auf Filme und Serien steht, könnt ihr Netflix 30 Tage kostenlos nutzen und danach mit einem Premium-Account auf bis zu vier Geräten gleichzeitig streamen. Dafür zahlt ihr zusammen auch nur 15,99 € im Monat. Auf Amazon könnt ihr mit Prime Student sogar ein Jahr lang die vielen Vorteile kostenlos nutzen. Dazu gehören schnellerer Versand, Streaming von Filmen und Serien sowie jede Menge Rabatte. Im Anschluss erhaltet ihr 50 % Rabatt auf die Prime-Mitgliedschaft und könnt auch Prime Music nutzen. Die Abende sind also gerettet, sollte einmal keine Party stattfinden.

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Wer zum gemütlichen Filmabend noch etwas Leckeres essen möchte, sollte sich die App Too good to go runterladen. Viele Gastro-Betriebe haben nämlich regelmäßig Essen übrig. Dieses bieten sie dann über ihre App an, das ihr dann dort auswählen und direkt bei ihnen abholen könnt. So werden weniger Nahrungsmittel verschwendet und ihr könnt noch ordentlich sparen. Etwas Gutes für die Umwelt zu tun, war wohl noch nie so lecker.

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Mit Probe-Abos kann man viel Geld sparen, jedoch vergisst man leider oft diese auch zu kündigen und hängt dann noch länger im Vertrag fest. Damit euch das nicht passiert und euch zusätzliche Kosten erspart bleiben, solltet ihr Aboalarm nutzen. Hier könnt ihr eure Vertragsdaten hinterlegen und die Verträge zum gewünschten Zeitpunkt kündigen lassen. So verpasst ihr nie wieder eine Frist.

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Aber auch beim Internet könnt ihr sparen. Bei Unitymedia könnt ihr mit bis zu 400 Mbit/s durchs Netz surfen und zahlt im ersten Jahr nur 19,99 € mtl. Studenten können sich außerdem über einen 100 € BestChoice-Gutschein freuen. So ausgestattet könnt ihr streamen, was das Zeug hält, und von der Ersparnis die nächste WG-Party schmeißen.

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Gerade Studenten können sich ja sowieso über einige Rabatte freuen. Auf allmaxx.de findet ihr alle Rabattaktionen schön säuberlich aufgelistet. Egal ob Technik, Klamotten, LinkedIn-Mitgliedschaft oder was euch sonst noch in den Sinn kommt – ihr könnt in jedem Fall ordentlich sparen. Am besten einfach mal reinklicken.

Die WG-Storys der falschen Freunde

Nach den ganzen „anstrengenden“ WG-Tipps ist jetzt bestimmt der richtige Zeitpunkt für etwas Unterhaltung. Denn auch unsere Podcaster von „Falsche Freunde“ haben dieses Mal so manche WG-Story in petto. Gerade Jacqueline Feldmann weiß bei diesem Thema genauestens Bescheid, schließlich wohnt sie selbst in einer Wohngemeinschaft. Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch an den brennenden Backofen, von dem sie letztens erst berichtet hatte. Also, hört einfach mal rein und lauscht den Erlebnissen und Fails anderer. Und wenn es euch nur dabei hilft, eigene zu vermeiden. Aber mit unseren obigen Tipps seid ihr eh schon bestens aufgestellt.